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Hier werden zweimal jährlich faktenbasierte und aktuelle Beiträge zu den Themen Klima und globalen Wandel publiziert.

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Die neueste Flash-Ausgabe ist da! Lesen Sie hier den ProClim Flash #81: Entnahme und Speicherung vonCO₂ – Aktueller Stand und Potenzial neuer Methoden

  • Abb. 1: Illustration der wichtigsten Konzepte rund um die CO2-Entnahme - und ihren Einfluss auf die Klimaerwärmung.
  • Übersicht über das Portfolio aller CDR Methoden. DACS bezeichnet Direct Air Capture and Storage, BECCS bezeichnet Bioenergie mit CO2-Abscheidung und -Speicherung und DOC Direct Ocean Capture.
  • Bundesrat Albert Rösti (links) unterschreibt im Juni 2025 ein Abkommen mit Norwegen zur Speicherung von CO2. Mit dem Abkommen wird der Export und die Speicherung von Schweizer CO2 in Norwegen ermöglicht. Auch können Negativemissionen zwischen den zwei Ländern staatlich anerkannt gehandelt werden.
  • Stratigrafie des Bohrlochs in Trüllikon. Das CO2 wird in ca. 1160 m Tiefe im Speichergestein injiziert und vom darüberliegenden Deckgestein aufgehalten. Mit der Zeit löst sich das CO2 langsam im Grundwasser auf.
  • Neue Technologien wie CDR können CO₂ direkt aus der Atmosphäre entfernen. Die «Orca plant» in Island des Unternehmens «Climeworks» entfernt CO₂ direkt aus der Luft, dieses wird danach verflüssigt und im Untergrund eingelagert. Auch wenn das Potenzial solcher Verfahren gross ist, stehen sie vor zahlreichen Herausforderungen. Zugleich liegt ein Moral-Hazard-Problem vor. Der Artikel beleuchtet drei mögliche Argumente, weshalb Moral Hazard bei CDR Anlass zur Sorge geben könnte.
  • Die mittlerweile rund 4000 automatisierten Treibbojen messen seit mehr als 20 Jahren Temperatur, Salzgehalt, Strömungen und chemische und biologische Komponenten. Die Daten werden praktisch in Echtzeit übertragen.
  • Auszug aus der Website trockenheit.ch vom 28. April 2025: Ende April 2025 war es im Rheintal eher trocken. Jeder Balken steht für eine Kalenderwoche. Auf der rechten Seite (schraffiert) sind die Prognosen bis Ende Mai mit der entsprechenden Unsicherheit dargestellt.
  • Übersicht der essentiellen Klimavariablen: atmosphärisch (blau), terrestrisch (hellgrün), anthropogen (dunkelgrün). Die grauen ECVs werden in der Schweiz nicht beobachtet.
  • Betroffenheit schaffen
  • Teilnehmende der Swiss Climate Summer School 2025

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